EOS macht sich die Auseinandersetzung mit der Musik des 20ten und 21ten
Jahrhunderts in all ihrer stilistischen Vielfalt zur Aufgabe. Das
Kammerorchester wird sich sowohl den zentralen Aspekten der Musik der
letzten einhundert Jahre als auch den vielen ‚Wegen und
Nebenwegen‘ widmen.
Außer dem mit der Wende zum 20ten Jahrhundert einsetzenden
Stilpluralismus gilt es auch kohärente Entwicklungen,
Verzweigungen, Rückbezüge etc. aufzuzeigen. Deshalb
finden Werke der so genannten klassischen Moderne genauso Eingang ins
Programm wie aktuelle Kompositionen. EOS bietet also als vielseitiger
Klangkörper auch ein Forum für Komponisten unserer
Zeit.
Das Ziel ist es, dem Publikum die Lust an der Musik und der damit
verbundenen Teilnahme an den künstlerisch und gesellschaftlich
spannenden Prozesse zu vermitteln. Es gilt zu zeigen, dass
intellektuelle Durchdringung und ästhetischer Genuss einander
nicht ausschließen. EOS beweist dies auf hohem
künstlerischem und handwerklichem Niveau.
Unterstützt wird das Orchester in seinen Projekten von
namhaften Solisten – in der ersten Saison werden die Markus
Stockhausen und Camilla Hoitenga sein - die uns in unserer Arbeit
begleiten.